Für uns ist es von ganz besonderer Bedeutung, verantwortungsbewusst mit der Natur und ihren Ressourcen umzugehen. Es war und ist immer unser Bestreben, verstärkt auf die nachhaltige und sinnvolle Nutzung all jener Felle hinzuweisen, die bei der notwendigen Raubwildregulierung anfallen.
Aus diesem Grund hat der Zentralverband des Deutschen Kürschnerhandwerks das Label weprefur ins Leben gerufen. Conrad Glock ist einer der Initiatoren dieses Projektes. Gegründet 2016 bis heute mit steigender Mitgliederzahl.
Der Rohstoff Fell, von der Natur geschenkt, der weder bei der Erzeugung noch beim Gebrauch oder der Entsorgung die Umwelt belastet, passt so gut wie wenig andere in unsere Welt. Eine Welt die immer mehr vom Umweltbewusstsein geprägt wird. Immer wieder angepriesene Ersatzstoffe (Kunstpelz) bestehen aus nicht verrottbaren Chemieprodukten (Erdöl) und müssten als Sondermüll entsorgt werden. Das Naturprodukt Pelz wird bis zu 50 Jahren getragen. Die Pelzbekleidung wird vom Kürschner immer wieder umgearbeitet, modernisiert und repariert. Nachhaltiger geht es sicher nicht!
Selbst die „Abfälle“ der Pelzverarbeitung werden weiterverarbeitet.
Felle aus frei in der Natur lebendem Raubwild, die von Jägern aus natürlich nachwachsenden Ressourcen gewonnen werden, zbs. Enok, Waschbär und Bisam, erfreuen sich erhöhter Nachfrage. Eine waidmännische Regulierung ist notwendig, (vom Gesetzgeber vorgeschrieben), um andere heimische Tierarten zu schützen. Das ist unser Verständnis als Kürschner – in einem der nachhaltigsten Berufe.